Diese 6 Voraussetzungen sollte Ihre BI-Architektur erfüllen
Die meisten Unternehmen arbeiten heute mit einfachen Datenmanagement-Systemen und BI-Tools. Doch oft bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Der Grund: Es fehlt eine klare Struktur, wie die verschiedenen Datenquellen und Prozesse miteinander interagieren sollen.
Hier kommt die BI-Architektur ins Spiel.
Auf dieser Seite erfahren Sie:
- Welche Anforderungen Ihre BI-Architektur unbedingt erfüllen muss, um zukunftsfähig zu bleiben und langfristig aussagekräftige Datenanalysen zu ermöglichen
- Wie Sie mit einer durchdachten BI-Architektur Ihre Daten besonders effizient nutzen und langfristig Kosten sparen
- Wie Sie typische Fehler bei der Planung Ihrer BI-Architektur vermeiden und langfristig einen echten Nutzen aus Ihren Daten ziehen
Was ist eine BI-Architektur?
Eine BI-Architektur ist, einfach gesagt, das Grundgerüst einer fundierten Datenanalyse und die Basis jeglicher Form von Business Intelligence.
Wie ein Bauplan beim Hausbau sorgt eine durchdachte BI-Architektur dafür, dass das System nicht zusammenbricht und auch nach Jahren wie ein Uhrwerk funktioniert. Sie regelt aus technischer Sicht, wie Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, zentral zugänglich gemacht und in echte Erkenntnisse umgewandelt werden. Eine BI-Architektur umfasst alle Systeme, Prozesse und Technologien, die benötigt werden, um Daten zu sammeln, zu speichern, zu analysieren und in verwertbare Informationen umzuwandeln.
BI-Architektur: Fundament Ihrer Datenstrategie
Die Architektur Ihrer BI ist mehr als ein technisches Detail. Sie entscheidet maßgeblich über die Leistungsfähigkeit Ihrer gesamten Datenstrategie.
In einer Welt, die von volatilen, dynamischen Märkten und einem starken technologischen Wandel geprägt ist, muss eine BI-Architektur durch Flexibilität überzeugen. Umgekehrt ist ein starres, unflexibles Konstrukt ein wahrer Albtraum für jedes datengetriebene Unternehmen, denn: Unter diesen Voraussetzungen kann die unternehmenseigene BI nicht mit dem Unternehmen mitwachsen und erschwert die Anpassung an neue Anforderungen.
Mit der richtigen BI-Architektur hingegen schaffen Sie ein System, das sich schnell und einfach bedarfsgerecht optimieren lässt und Ihnen erlaubt, auch kurzfristige Änderungen problemlos umzusetzen.
Welche Anforderungen sollte eine
BI-Architektur erfüllen?
Eine wirklich funktionierende BI-Architektur muss in der Lage sein, sich ständig zu verändern und anzupassen..
Wichtig ist vor allem, dass die Architektur genügend Reserven berücksichtigt, um mit den steigenden Datenmengen mitwachsen zu können, sprich: Das Hinzufügen neuer Datenquellen darf nicht zu einer Überlastung des Systems führen, sondern im Regelfall einen nahtlosen Übergang ermöglichen ‒ ohne, dass eklatante Performance-Probleme auftreten, die Ihnen und Ihren Kollegen das Leben schwer machen.
Eine gute Architektur für Business Intelligence ist deshalb modular aufgebaut, sodass Schnittstellen und Datenquellen einfach erweitert werden können, ohne das gesamte System von Grund auf neu aufstellen zu müssen. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
Ein wichtiger Punkt ist zudem das Thema Automatisierung, welche eine moderne BI-Architektur auf jeden Fall in hohem Maß abdecken sollte, denn: Wenn Sie einen Großteil Ihrer BI-Prozesse nach wie vor manuell steuern, setzen Sie sich unnötigen Risiken aus und bremsen langfristig das Wachstum Ihres Unternehmens.
Ihre BI-Architektur sollte die Grundlage dafür schaffen, dass die Daten vollautomatisch gesammelt, gespeichert, aufbereitet und ausgewertet werden. Der Faktor Mensch bekleidet in dieser Konstellation die Kontrollfunktion.
Gleichzeitig sollte die Business-Intelligence-Architektur eine hohe Benutzerfreundlichkeit sicherstellen, mit aktuellen Security- und Datenschutzstandards konform gehen und eine langfristige Nutzung des Systems sicherstellen.
Der Aufbau einer soliden BI-Architektur
Eine moderne BI-Architektur sollte die folgenden 6 Funktionen abdecken, um langfristig eine fehlerfreie, zeitsparende und erfolgsversprechende Datenanalyse zu ermöglichen:
Datensammlung
In der ersten Phase geht es darum, alle relevanten Daten aus CRM-Systemen, ERP-Datenbanken und anderen relevanten Schnittstellen zusammenzutragen und zentral zu bündeln.
Datenintegration
Sobald alle Daten gesammelt sind, müssen sie in eine brauchbare Form gebracht werden. Hier kommt der ETL-Prozess ins Spiel, der die Daten extrahiert, sie dann transformiert und sie schlussendlich dorthin lädt, wo sie später gebraucht werden. Diese Schritte lassen sich komplett automatisieren, was Ihren IT-Teams eine Menge Zeit spart.
Datenspeicherung
Nach der Aufbereitung der Daten, werden diese an einem zentralen Ort gespeichert: Dem Data Warehouse. Es fungiert als riesiger Speicherort für alle gesammelten Daten, sodass sie jederzeit abrufbar sind. Hier wird in der Regel nicht direkt mit den Daten gearbeitet, sondern es kommen spezialisierte BI-Tools zum Einsatz, die mit diesen Daten interagieren und sie für die Analyse weiterverarbeiten.
Datenanalyse
An diesem Punkt stehen die Daten für Analyseprozesse bereit. Mit den richtigen Analyse-Tools können Sie jetzt bedarfsgerecht auf die Daten zugreifen und über verschiedene Analysefunktionen Antworten auf geschäftsrelevante Fragen finden. Auf diesem Wege lässt sich das komplette Reporting automatisieren. Es sind jedoch auch nach wie vor manuelle Abfragen möglich.
Datenverteilung
In diesem Schritt geht es darum, dass die Analyseergebnisse den richtigen Personen übermittelt werden. Egal, ob per automatisierter E-Mail, durch das Einbetten von Daten in andere Anwendungen oder über zentral verfügbare Dashboards: Das System stellt Ihnen standardmäßig mehrere Möglichkeiten zur Datenverteilung zur Verfügung.
Reaktion
Die gesammelten und aufbereiteten Informationen landen schließlich auf den Schreibtischen der Entscheidungsträger, die nun die Grundlage für wichtige Entscheidungen haben. Ansprechende Visualisierungen sorgen für eine klar verständliche Darstellung. Je nach Ausgestaltung des Systems kann dieses sogar selbstständig passende Maßnahmen vorschlagen und so die Entscheidungsfindung beschleunigen.
Ihr Experte für ihre BI-Architektur
Sie haben Fragen zum Thema BI Architekturen? Unser Experte Adrian Liebetrau bringt jahrelange Erfahrung in Digitalisierungsprojekten mit und steht Ihnen gerne für einen unverbindlichen Austausch zur Verfügung.
Jetzt Kontakt aufnehmenVorteile einer soliden BI-Architektur
Bessere Entscheidungsfindung: Durch die zentrale Speicherung und Analyse von Daten erhalten Sie klare, fundierte Einblicke in Ihre Geschäftsprozesse.
Flexibilität und Skalierbarkeit: Ihre Architektur wächst mit Ihrem Unternehmen und passt sich veränderten Anforderungen mühelos an.
Zeiteffizienz: Durch automatisierte Prozesse und die schnelle Verfügbarkeit von Daten sparen Sie wertvolle Zeit.
Fokus auf das Wesentliche: Durch den hohen Automatisierungsgrad gewinnen Sie mehr Zeit für Ihre Kernaufgaben.
Kostenreduktion: Eine gut funktionierende BI-Architektur vermeidet ineffiziente Arbeitsweisen und redundante Datenaufbereitung, was langfristig Kosten spart.
Förderung der Zusammenarbeit und Transparenz: Eine gut strukturierte BI-Architektur unterstützt den Informationsfluss innerhalb des Unternehmens und fördert eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen. Es wird ein transparentes Verständnis für die Geschäftsdaten geschaffen, das allen Stakeholdern zugänglich ist.
Proaktive Fehlererkennung: Mit einer soliden BI-Architektur können Unternehmen nicht nur historische Daten analysieren, sondern auch proaktive Vorhersagen treffen. Frühzeitige Warnsysteme können helfen, Probleme zu identifizieren, bevor diese eskalieren.
3 Tipps zur Implementierung
einer BI-Architektur
Fangen Sie mit einer klaren Vision an
Bevor Sie sich in den Dschungel der BI-Tools stürzen, stellen Sie sich eine einfache Frage: Was wollen Sie mithilfe von Business Intelligence eigentlich erreichen? Und zwar ganz konkret. Wollen Sie den Vertrieb ankurbeln? Möchten Sie Ihre Einkaufskosten reduzieren? Oder wollen Sie doch eher Ihre Produktionsabläufe optimieren? Dieser wichtige Punkt wird in der Praxis oft unterschätzt. Doch eine möglichst präzise Zielsetzung ist der vielleicht wichtigste Schritt, um eine funktionierende BI-Architektur zu konstruieren. Ignorieren Sie diesen Aspekt sammeln Sie am Ende möglicherweise die falschen Daten ‒ und investieren hohe Summen in eine aufgeblähte BI-Infrastruktur, die Ihnen keinen Mehrwert liefert.
Agilität ist der Schlüssel – das Modell sollte mitwachsen
In der Praxis passiert es ständig: Anforderungen ändern sich, weshalb neue Datenquellen ins Spiel kommen ‒ wodurch plötzlich auch neue Fragen auftauchen. Deshalb ist es entscheidend, eine flexible Struktur zu wählen, die sich anpassen lässt, ohne die gesamte Architektur neu aufzusetzen. Sprich: Arbeiten Sie mit einem flexiblen Modell, wie zum Beispiel dem Data-Vault-Modell oder einem anderen modularen System. So haben Sie nicht nur mehr Spielraum, sondern bleiben auch zukunftssicher.
Machen Sie es den Business-Usern leicht
Ein häufig übersehener Aspekt bei BI-Projekten: Die Business-Abteilung. Sie müssen dafür sorgen, dass nicht nur die IT-Abteilung mit der neuen BI-Lösung zurechtkommt. Es ist absolut entscheidend, dass Ihre Endanwender schnell und eigenständig auf die benötigten Informationen zugreifen können. Deshalb sollten Sie auf Self-Service-Tools setzen. Das heißt, die Business-User können ihre eigenen Analysen fahren, Dashboards selbst anpassen und brauchen dafür keine IT-Unterstützung. Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern fördert auch die Akzeptanz innerhalb der Teams.
Das sagen unsere Kunden
Unsere Projekte erfordern ein sehr hohes Maß an Kundenorientierung, Qualität und Zuverlässigkeit. Genau deshalb setzen wir mit Partake auf einen langjährigen Partner. Neben hoher Flexibilität schätzen wir die Kombination zwischen fachlichem und technischem Know-how in einer sehr ausgeprägten Form.
"Für uns als DFS Deutsche Flugsicherung sind Sicherheit und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung. Diesen Anspruch haben wir auch im Informationswesen und bei der Digitalisierung von Prozessen. Die langjährige Zusammenarbeit mit Partake zeigt uns, dass fundiertes Wissen und IT-Erfahrung einen entscheidenden Beitrag dazu liefern.“
Wir haben uns für Jochen Brühl (GF) und sein Team entschieden, da mich ihre Expertise im Rahmen einer jahrelangen Zusammenarbeit in früheren Projekten überzeugt hat. Mithilfe der Low Code-Plattform ihres Technologiepartners nedyx® können wir unsere Digitalisierungs-Roadmap vorantreiben.
Planen Sie Ihre BI-Architektur gemeinsam mit unseren Experten
Eine starke BI-Architektur kann nicht nur Ihre Datenstrategie auf ein hohes Niveau anheben, sondern Ihnen auch den nötigen Spielraum geben, um schnell und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Doch der Weg dorthin ist nicht immer einfach. Er erfordert Planung, Weitsicht und natürlich die richtige Unterstützung.
Wir von Partake sind erfahrene BI-Experten und haben schon zahlreichen Unternehmen unterschiedlichster Branchen dabei geholfen, maßgeschneiderte Business-Intelligence-Lösungen auf den Weg zu bringen.
In einem kostenlosen Beratungsgespräch sehen wir uns gerne gemeinsam mit Ihnen an, wie eine sinnvolle BI-Architektur für Ihr Unternehmen aussehen könnte.
Jetzt Kontakt aufnehmen!
Haben Sie Fragen zu uns, unseren Lösungen und Dienstleistungen oder haben Sie ein anderes Anliegen? Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus und schicken Sie uns Ihre Anfrage.