Ihre Roadmap zu einer datengetriebenen Unternehmenskultur

BI-Maturity messen und optimieren

Sie arbeiten bereits mit BI-Tools, erzielen aber nicht die gewünschten Ergebnisse? Dann sind Sie hier richtig. Auf dieser Seite erfahren Sie:

  • Welche BI-Maturity-Models es gibt ‒ und welches Modell sich am besten für Ihr Unternehmen eignet
  • Wie Sie selbst Schritt für Schritt die Reife Ihrer Business-Intelligence-Strategie ermitteln
  • Die größten Fallstricke bei der BI-Reifegradbewertung – und wie Sie diese vermeiden, um Zeit, Geld und Nerven zu sparen.
Sie möchten Ihre Daten endlich effektiver nutzen, mehr Transparenz in Ihre Prozesse bringen und Ihre Mitarbeiter dazu befähigen, BI-Tools effektiver zu nutzen?

Reifegradmodell digitalisierung Partake Consulting

Was ist die BI-Maturity?

Das Thema Business Intelligence (BI) ist längst fester Bestandteil der meisten Unternehmensstrategien. Trotzdem lassen die meisten Unternehmen hier sehr viel Potenzial auf der Strecke. Eine Ermittlung der BI-Maturity (BI-Reife) ist in dieser Situation eine wirksame Maßnahme, um den Ist-Zustand offenzulegen und die nächsten Schritte zu ermitteln.

Die BI-Maturity – oder BI-Reife – beschreibt, wie effektiv ein Unternehmen Business Intelligence einsetzt, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Sie zeigt auf, inwieweit Daten, Tools, Prozesse und das Know-how genutzt werden, um Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.

Die Beurteilung der BI-Maturity erfolgt in Levels, in welche ein Unternehmen je nach ermittelter BI-Reife eingegliedert wird – von BI-Neulingen, die Daten nur rudimentär nutzen, bis hin zu Unternehmen, die all Ihre Daten strategisch einsetzen, um so Ihre Unternehmensentscheidungen zu steuern.

Ein Beispiel

Ein mittelständisches Einzelhandelsunternehmen mit optimierter BI-Reife nutzt ein Dashboard, das in Echtzeit Verkaufsdaten aus allen Filialen analysiert.

Morgens um 9 Uhr erkennt das Team, dass die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt in einer Region plötzlich ansteigt. Durch diese Erkenntnis können Lagerbestände automatisch umverteilt und Lieferungen angepasst werden, bevor Engpässe entstehen.

Gleichzeitig optimiert das Marketing-Team basierend auf den Daten eine laufende Werbekampagne und erzielt so innerhalb von Stunden eine Umsatzsteigerung von 15 %.

Das Ergebnis: Keine leeren Regale, höhere Kundenzufriedenheit und eine optimale Nutzung der verfügbaren Ressourcen – ein klarer Vorteil gegenüber der meisten Wettbewerber, die solche datenbasierten Entscheidungen nicht treffen können.

Reifegradmodell business intelligence Partake Consulting

Warum es wichtig ist, den Business-Intelligence-Reifegrad seines Unternehmens zu kennen:

Das Business Intelligence Reifegradmodell

Den Reifegrad der eigenen Business Intelligence zu kennen, ist entscheidend, um das volle Potenzial Ihrer Daten auszuschöpfen und so die eigene Business-Intelligence-Strategie zu optimieren.

Warum?

Ohne ein klares Verständnis Ihres BI-Reifegrads bleiben die Schwachstellen der eigenen BI-Strategie oft verborgen – sei es bei der Datenqualität, den eingesetzten Tools oder der Integration von Daten in Ihre Geschäftsprozesse. Das führt zu ineffizienten Abläufen, fehlerhaften Analysen und verpassten Marktchancen.

Wenn Sie als Business Intelligence Manager hingegen wissen, wo Sie stehen, können Sie gezielte Maßnahmen ergreifen, um Ihre Business-Intelligence-Lösung und die dahinterstehenden Prozesse weiterzuentwickeln. So eliminieren Sie Engpässe, verbessern die Qualität Ihrer Daten und schaffen die Grundlage für schnellere, präzisere Entscheidungen.

Unternehmen, die ihre BI-Reife systematisch steigern, sparen Ressourcen, erkennen Trends früher und können ihre Strategien proaktiv anpassen.

Kurz gesagt: Das Wissen um Ihre BI-Maturity öffnet Ihnen die Türe zu mehr Effizienz und langfristigem Erfolg. Diese steht heute sinnbildlich für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens und geht Hand in Hand mit dem Digitalisierungs-Reifegrad.

Welche BI-Maturity-Models gibt es?

Es gibt verschiedene BI-Maturity-Models (Business-Intelligence-Reifegradmodelle), die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Business Intelligence systematisch zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.

Die beiden bekanntesten Modelle möchten wir Ihnen jetzt vorstellen:

Gartner BI-Maturity-Model

BI-Maturity-Levels:

  • Unaware: Keine BI-Systeme im Einsatz
  • Opportunistic: Erste, unkoordinierte BI-Initiativen
  • Standards: Einheitliche BI-Tools und Standards etabliert
  • Enterprise: BI ist strategisch integriert
  • Transformative: BI ist vollständig datengesteuert und innovationsgetrieben

Besonderheit: Das Modell fokussiert sich auf die strategische Integration von BI und betont die Bedeutung von Datennutzung als Wettbewerbsvorteil. Es eignet sich besonders für Unternehmen, die ihre BI schrittweise auf eine höhere, strategische Ebene bringen möchten.


TDWI BI-Maturity-Model

BI-Maturity-Levels:

  • Prenatal: BI ist nur eine Idee, ohne Systeme oder strukturierte Datenanalysen
  • Infant: Erste BI-Nutzung, aber unkoordiniert und ohne Standardisierung
  • Child: Strukturiertes BI mit etablierten Prozessen und Datenkonsolidierung
  • Teenager: Strategische BI-Nutzung, aber noch organisatorische Hürden
  • Adult: Vollständig integrierte BI, konsistente Datenbasis für Entscheidungen
  • Sage: Echtzeit-Analysen und eine datengetriebene Unternehmenskultur

Besonderheit: Dieses Modell legt den Fokus auf die organisatorische Verankerung und den Aufbau einer datengetriebenen Unternehmenskultur. Es eignet sich besonders für Unternehmen, die ihre BI nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch verbessern möchten.

Am Ende des Tages hängt die Wahl des richtigen Modells von Ihren Zielen und Herausforderungen ab.

Das TDWI BI Maturity Model fokussiert sich auf den organisatorischen und kulturellen Wandel hin zu einer datengetriebenen Unternehmenskultur, während das Gartner BI Maturity Model mehr auf die technische Optimierung und Integration von BI-Systemen setzt.

Beide Modelle bieten wertvolle Einblicke, aber sie unterscheiden sich im Detail:

  • TDWI ist ideal für Unternehmen, die auch kulturell und prozessual mit BI reifen möchten, während Gartner vor allem die strategische und operative Nutzung von BI betont.
  • Die Wahl des Modells hängt davon ab, ob der Fokus auf der Infrastruktur oder auf der organisatorischen Integration liegt.

Adrian
Adrian Liebetrau

Ihr Ansprechpartner

Als erfahrener BI-Experte unterstützt Adrian Liebetrau Sie gerne beim Ermitteln Ihrer BI-Maturity sowie bei der Weiterencklung Ihres BI-Systems. In einem kostenlosen Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen gerne unsere Vorgehensweise und beantworten all Ihre Fragen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Wie ermittelt man die BI-Maturity?

Die Ermittlung des Reifegrads der eigenen BI beginnt mit einer strukturierten Analyse Ihrer aktuellen Business-Intelligence-Landschaft.

Ziel ist es, Stärken, Schwächen und Potenziale zu identifizieren. Dabei wird typischerweise ein systematischer Ansatz verwendet, der folgende Schritte umfasst:

Schritt 1: Definieren Sie die Bewertungsbereiche

Diese können Datenmanagement, BI-Tools, analytische Fähigkeiten, Benutzerakzeptanz oder organisatorische Integration umfassen.

Schritt 2: Wählen Sie ein geeignetes Maturity-Model zur Ermittlung des BI-Reifegrads

Modelle wie das Gartner BI Maturity Model oder das TDWI BI Maturity Model bieten klar definierte Levels, die als Vergleichsrahmen dienen.

Schritt 3: Führen Sie eine Selbstbewertung durch

Nutzen Sie standardisierte Fragebögen oder Checklisten, um Ihre BI-Prozesse und -Systeme objektiv zu bewerten. Beispiele hierfür sind Fragen zur Datenqualität, zur Effizienz der Analyseprozesse oder zur strategischen Nutzung von BI.

Schritt 4: Analysieren Sie die Ergebnisse

Ordnen Sie Ihre Ergebnisse den jeweiligen Reifegrad-Leveln zu. Identifizieren Sie Lücken und priorisieren Sie Verbesserungsmaßnahmen.

Schritt 5: Validieren Sie die Bewertung

Ziehen Sie externe Experten hinzu, um sicherzustellen, dass Ihre Einschätzung fundiert ist und alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden.

Schritt 6: Erstellen Sie einen Entwicklungsplan

Basierend auf der Analyse entwickeln Sie eine Roadmap, die konkrete Schritte und Ziele definiert, um den nächsten Reifegrad zu erreichen.

Unsere Erfahrung aus verschiedensten Projekten zeigt:
Die Ermittlung des BI-Reifegrades gestaltet sich in der Realität oft komplizierter als ursprünglich angenommen. Dazu kommt, dass den Verantwortlichen oft die nötige Distanz fehlt, um eine valide Selbsteinschätzung durchführen zu können.

Bi maturity Business Intelligence Partake Consulting 1
Exkurs
Was bedeutet BI-Reife im Kontext von Business Intelligence?

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen ist ein Schiff und Business Intelligence ist der Kompass, der Sie sicher ans Ziel führt. Die BI-Reife beschreibt dabei, wie genau und zuverlässig dieser Kompass funktioniert. Ein Unternehmen mit niedriger BI-Reife arbeitet möglicherweise noch mit groben Schätzungen und Erfahrungen, ähnlich einem Schiff ohne präzise Navigationshilfe. Es bewegt sich zwar vorwärts, aber der Kurs bleibt unscharf und unvorhersehbar. Je höher jedoch die BI-Reife, desto präziser ist der Kompass: Ihre Daten liefern exakte, zeitnahe Informationen, die es Ihnen ermöglichen, schnelle, fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie können Trends frühzeitig erkennen, auf Marktveränderungen reagieren und Ihre Strategie in Echtzeit anpassen. Eine hohe BI-Reife sorgt also dafür, dass sich Ihr Unternehmen nicht nur von A nach B bewegt, sondern mit hoher Effizienz und Zielgenauigkeit auf sein Ziel zusteuert.

Maturity Level Business Intelligence ‒ welche Vorteile bringt die Ermittlung der BI-Reife mit sich?

  • Unmissverständliche Handlungsempfehlungen: Sie erhalten konkrete und zielgerichtete Empfehlungen zur Optimierung Ihrer BI-Prozesse und -Tools.
  • Klarheit zur strategischen Ausrichtung: Die Bewertung hilft dabei, Ihre BI-Initiativen mit den übergeordneten Unternehmenszielen abzustimmen und sicherzustellen, dass BI langfristig einen Mehrwert schafft.
  • Verbesserte Datenqualität: Durch den Fokus auf Datenmanagement und -qualität erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten besser organisieren, validieren und für fundierte Entscheidungen nutzen können.
  • Effektive Ressourcenschonung: Eine fundierte Reifegradbewertung zeigt auf, wo Ressourcen verwendet und ggf. auch verschwendet werden, sei es bei der Datenerhebung, -verarbeitung oder -analyse. So können Sie gezielt Kosten sparen.
  • Frühzeitige Identifikation von Risiken: Sie erkennen mögliche Schwachstellen in Ihrer BI-Architektur, bevor sie sich negativ auf Ihr Unternehmen auswirken.
  • Bessere Benutzerakzeptanz: Die Bewertung macht deutlich, wie gut Ihre BI-Lösungen von den Nutzern im Unternehmen angenommen werden. Das hilft, Akzeptanzbarrieren zu überwinden.
  • Förderung einer datengetriebenen Unternehmenskultur: Durch eine kontinuierliche BI-Entwicklung schaffen Sie eine solide Basis für eine datengestützte Entscheidungsfindung und eine stärkere Fokussierung auf evidenzbasierte Prozesse.
  • Langfristige Wettbewerbsfähigkeit: Eine stetige Verbesserung des BI-Reifegrads stellt sicher, dass Sie mit den neuesten Technologien und Methoden Schritt halten, was Ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärkt.

Maturity Levels BI ‒ welche 3 Fehler Sie vermeiden sollten, wenn Sie die BI-Reife Ihres Unternehmens ermitteln möchten?

  • Vernachlässigung der Unternehmensziele

Oftmals versuchen Unternehmen ihre BI-Reife zu messen, ohne dabei die konkreten Unternehmensziele im Blick zu behalten. Business Intelligence sollte jedoch strategische Entscheidungen verbessern und nicht isoliert als technisches Werkzeug betrachtet werden. Achten Sie darauf, dass die BI-Reife die Unternehmensstrategie unterstützt.

  • Unzureichende Datenqualität

Die Grundlage jeder BI-Bewertung sind verlässliche Daten. Mangelnde Datenqualität – etwa unvollständige oder ungenaue Daten – führt zu fehlerhaften Ergebnissen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten korrekt und konsistent sind, bevor Sie die BI-Reife evaluieren.

  • Übermäßige Komplexität

Es kann verlockend sein, die BI-Reife anhand komplexer Modelle zu ermitteln. Dies kann jedoch schnell zu Widersprüchen und Verwirrung führen und den Fokus vom Wesentlichen ablenken. Deshalb: Halten Sie die Evaluierung einfach und auf den entscheidenden Aspekten basierend, um so klare, handlungsorientierte Ergebnisse zu erhalten.

Unser BI Bytes Podcast

3 Tipps zur Umsetzung bei der Ermittlung des eigenen Business Intelligence Maturity Levels

Nutzen Sie die 80/20-Regel für die Datenanalyse

Die häufigste Falle bei der Ermittlung der BI-Maturity ist, sich in Details zu verlieren. Statt alle Datenquellen bis ins kleinste Detail zu durchforsten, konzentrieren Sie sich auf die 20 % der Daten, die 80 % des Mehrwertes liefern. Ermitteln Sie die Schlüsselkennzahlen (KPIs), die den größten Einfluss auf Ihre Geschäftsziele haben. Mit dieser fokussierten Herangehensweise erhalten Sie schneller handlungsrelevante Insights und steigern die Effektivität Ihrer BI-Bewertung erheblich.

Erstellen Sie ein BI-Reifegrad-Dashboard in Echtzeit

Statt nur eine einmalige BI-Reifeanalyse durchzuführen, empfehlen wir unseren Kunden ausdrücklich ein Echtzeit-Dashboard zu erstellen, welches kontinuierlich den Fortschritt Ihrer BI-Initiativen misst. Indem Sie wichtige Metriken und Veränderungen in Echtzeit überwachen, können Sie sofortige Anpassungen vornehmen und Hindernisse frühzeitig erkennen. Diese proaktive Strategie schafft die Grundlagen dafür, dass Ihre BI-Reife langfristig dynamisch wachsen kann.

Setzen Sie auf Peer-Benchmarking, anstatt sich komplett auf Standard-Modelle zu verlassen

Ein häufiger Fehler ist es, sich alleine auf die allgemein anerkannten BI-Reifegrad-Modelle zu verlassen. Viel wertvoller ist es, die BI-Maturity in Ihrem spezifischen Branchenkontext zu bewerten. Vergleichen Sie sich mit führenden Unternehmen aus Ihrer Branche, die ähnliche Herausforderungen und Ziele haben. Nutzen Sie diese Benchmarks, um Ihre eigenen BI-Skills realistisch einzuschätzen und konkrete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten, die zu Ihrem Wettbewerbsvorteil beitragen.

BI-Maturity ‒ holen Sie sich Ihren Schlüssel zu einer datengetriebenen Unternehmenskultur

Sie haben jetzt einen klaren Blick darauf, wie wichtig es ist, den Reifegrad Ihrer Business Intelligence richtig einzuschätzen.

Der nächste Schritt zu einer stärkeren BI-Strategie ist ein transparentes BI-Assessment. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wo Ihre BI-Strategie wirklich steht – und wie Sie diese gezielt optimieren können, um Ihre Ziele schneller und effizienter zu erreichen.

Buchen Sie jetzt Ihr kostenloses Beratungsgespräch und lassen Sie uns zusammen Ihren individuellen Fahrplan zur Ermittlung und Optimierung Ihrer BI-Maturity entwickeln.

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